STORY

Als der Rudolf dem Alex bei einer Jamsession erzählt hat, dass er früher mal in einer Stones Tribute Band gesungen hat, war dieser gleich völlig begeistert und hat den Anstoß für einen Neuanfang gegeben. Der Joe kam mit großem Engagement dazu und gemeinsam haben sie lange die richtige Gitarristen-Kombination gesucht, da das Guitar-Weaving einfach das Herzstück des Stones-Sounds ist. Wichtig war ihnen dabei nicht nur die spielerische Kompetenz sondern auch die Persönlichkeit, da alle schon Erfahrungen mit schlechter Atmosphäre gemacht hatten. Als Chris und Reinhold kamen, haben sie von der ersten Probe an perfekt harmoniert und alle haben sich sofort als Band gefühlt! Als Name kam für eine Münchner Stones Tribute Band natürlich nur der Titel des Albums in Frage, das die Stones in München aufgenommen haben: „Black And Blue“ war geboren…
BLACK AND BLUE – Das sind Rudolf Wiesent (Gesang), Reinhold Schubert (Gitarre), Christian Stützer (Gitarre und Backvocals), Alexander Sax (Bass und Backvocals), Christopher Regl (Multiinstrumentalist) und Hans Brugger (Schlagzeug)
Chris

Chris

Gitarre

WIE KAMST DU ZUR MUSIK?
Nach einjährigem erfolglosen Klavierunterricht fand ich über einen Freund zur Gitarre und der brachte mir auch die ersten Griffe bei. Nach mehrwöchigem Chuck Berry-Fernstudium ging auch schon bald das Saitenziehen perfekt und der Grundstein für die „Gitarristen-Karriere“ war gelegt. Seitdem wird unermüdlich an Sounds und Technik gefeilt. Ein Ende ist nicht absehbar……..
WAS WAR DEIN ERSTER LIEBLINGSSONG?
Das war20th Century Boy von Marc Bolan
DEINE ERSTE PLATTE?
Piledriver von Status Quo
BIST DU IMMER SCHON ROLLING STONES FAN?
Ich bin erst nach der Glamrock-Zeit mit den Stones in Berührung gekommen, dann aber mit voller Begeisterung! Honky Tonk Woman ist absolut mega…..
WIE GUT KANNST DU DICH ALS GITARRIST MIT DER ROLLE DES KEITH IDENTIFIZIEREN?
Er ist einer meiner Vorbilder als Gitarrist, zusammen mit Chuck und Angus. Mir war schon immer der Ton wichtiger als schnelles und undefiniertes Geschrammel.

Christopher

Christopher

Multi-Instrumentalist

WIE KAMST DU ZUR MUSIK?
Ich habe bereits im Kindergarten Theater gespielt und Weihnachten 1980 am Bogener (Niederbayern!) Stadtplatz im Schulchor „Santa Maria“ von Roland Kaiser geschmettert. Dann spielte mir mein älterer Bruder AC/DC vor. Und unter den Platten meines Vaters war „In Rock“ von Deep Purple. Meine Eltern ließen mich weder Schlagzeug, noch irgendein anderes Instrument lernen. Als ich die Nylonsaitengitarre meines Bruders entdeckt hatte, gab es kein Zurück mehr. Er hatte zudem einen kleinen Lichtverleih. Unsere Schulband brauchte Scheinwerfer, und ich ging zu deren Bandproben und drängte mich auf. Bald hatte ich meine eigene Band, und ich schrieb Songs. Das tue ich noch heute.
WAS WAR DEIN ERSTER LIEBLINGSSONG?
Ich glaube, es war „The winner takes it all“ von ABBA. Klar, sehr bald landete ich im Bluesrock, aber manche Melodien sind einfach gut. Und die schwedische Melancholie ist von der niederbayerischen nicht weit entfernt.
DEINE ERSTE PLATTE?
„If you want blood“ von AC/DC, lange ihre einzige Live-Platte. Ein Freund und ich diskutierten immer, ob sie oder „Live Killers“ von Queen besser war. Dann eine Stones-Doppel-LP… 
BIST DU IMMER SCHON ROLLING STONES FAN?
Ich war bereits als Teenager Bluesfan, im Gegensatz zu meinen Freunden, die Metal oder Punk hörten. Stones-Songs spiele ich seit 35 Jahren mit Begeisterung. Und die Gitarrensounds von Keith und Ron liebe ich einfach.
WIE GUT KANNST DU DICH ALS MULTI-INSTRUMENTALIST MIT DER ROLLE DES BRIAN IDENTIFIZIEREN?
Brian Jones war ein großartiger Musiker, aber kein direkter Einfluss für mich. Ich liebe es mich bei Black’n’Blue im Hintergrund an Piano, Gitarre, Gesang, Percussion und Bluesharp auszutoben, stelle meine musikalische Arbeit aber immer in den Dienst und die Harmonie des jeweiligen Songs.
RUDI

RUDI

Gesang

WIE KAMST DU ZUR MUSIK?
Ich bin in der Gastronomie aufgewachsen, wir hatten eine ziemlich wilde Kneipe und schon als kleines Kind hat mich am meisten die Musicbox fasziniert. Später haben auch Livebands gespielt und für mich war klar, dass ich das auch machen möchte. Hat halt dann ein „bisschen“ gedauert!
WAS WAR DEIN ERSTER LIEBLINGSSONG?
Der erste Song, den ich überhaupt wissentlich wahrgenommen habe, war „Paint it, black“! Ich hörte ihn, als ich als kleiner Junge mit dem Dreirad auf dem Parkplatz unserer Gaststätte spazieren fuhr, aus der geöffneten Seitenscheibe eines Autos. Das hat mich wie ein Blitz getroffen und berührt mich heute noch.
DEINE ERSTE PLATTE?
Rolling Stones – Big Hits (High Tide And Green Grass). Ich habe sie immer noch und wenn ich sie aus der Hülle nehme, dann ist es dasselbe Gefühl wie vor 40 Jahren!
DU BIST ALSO IMMER SCHON ROLLING STONES FAN?
Nun ja, ich bin eigentlich gar kein Fan im eigentlichen Sinn, die Stones sind eher meine Blutgruppe! Da ich im Gründungsjahr der Band geboren wurde, ist das im wahrsten Sinn des Wortes „The Soundtrack Of My Life“. Ich fand viele Bands und Künstler toll, auch die Beatles, die Doors, Queen und vor allem Elvis. Aber die Stones waren einfach immer da und haben mich mein ganzes Leben begleitet.
WIE GUT KANNST DU DICH ALS SÄNGER MIT DER ROLLE DES MICK IDENTIFIZIEREN?
Seht gut, weil ich mich ohne Gesangsausbildung eigentlich gar nicht als „Sänger“ fühle und auch in Mick Jagger nicht den technisch brillanten Tonvirtuosen sehe. Er ist für mich vielmehr der Inbegriff –vielleicht sogar der Erfinder – des „Frontman“. Sein Gesang ist vielleicht nicht immer perfekt, aber er bringt eine unglaubliche Energie auf die Bühne und rockt jedes Publikum –das ist es, was für mich eine gute Liveperformance ausmacht…
 
Hans

Hans

Schlagzeug

WIE KAMST DU ZUR MUSIK?
Aufmerksam wurde ich auf die englische Musik durch den BEATCLUB und die Fernsehserie THE MONKEES, sowie die Radiosender AFN und Ö3. Die Beatmusik weckte mein Interesse und ich gründete mit meinem Kumpel Günter meine erste Band. Akustikgitarre mit einem Knopftonabnehmer verstärkt über mein Tonbandgerät dazu der Beat auf meinem Korri Schlagzeug – so spielten wir vorwiegend BEATLES Songs. Mir gefielen aber die Stones besser, was zur Auflösung der Band führte. Dann spielte ich einige Jahre in einer Tanzband bis ich mit meiner Rock‘n‘Roll Band Anfang der 80er einen Radiohit landen konnte. Dann beendete ich mein aktives Musikspielen. Seit Februar 2005 sitze ich wieder aktiv hinter meiner Schießbude.
WAS WAR DEIN ERSTER LIEBLINGSSONG?
„Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher und „Downtown“ von Petula Clark.
DEINE ERSTE PLATTE?
The Rolling Stones „Got LIVE if you want it!“ (HÖR ZU Sonderanfertigung der TELDEC) von einem Klassenkamerad für 19,00 DM gebraucht abgekauft.
BIST DU SCHON IMMER ROLLING STONES FAN?
Ich war von Anfang an ein Stones Fan. Die Musik, die coolen Typen mit ihren Skandalen! Das führte soweit, das wir uns mit unserer Rock‘n‘Roll Band wie die Stones fühlten, uns auch so kleideten und so aussahen.
WIE GUT KANNST DU DICH ALS DRUMMER MIT DER ROLLE DES CHARLIE IDENTIFIZIEREN?
Sehr gut, Charly beschränkt sich auf das wesentliche und spielt einen schnörkellosen Beat! Als Drummer sorge ich mit meinem Kollegen am Bass für das Fundament der Band. Ich bin der Safety Security Officer, der alles zusammenhält, damit die Jungs vorne die Show machen können.
REINHOLD

REINHOLD

Gitarre

WIE KAMST DU ZUR MUSIK?
Als ich klein war, hatte mein Onkel eine wunderschöne Freundin, die ab und zu ihre Gitarre mitbrachte und dazu gesungen hat. Sie war für mich die Fee, die die Gitarre in mein Leben brachte! In meiner ersten Band musste ich dann Schlagzeug spielen, da es schon zwei gab, die 2 Akkorde auf der Gitarre greifen konnten. Diese Band existierte nicht sehr lange, es sprang aber aus der Konkursmasse eine Gitarre für mich ab – That’s it!
WAS WAR DEIN ERSTER LIEBLINGSSONG?
Das war Hey Tonight von CCR! In unserer Siedlung gab es eine Wiese auf der wir den ganzen Tag nach der Schule Fußball spielten und daneben wohnte ein cooler Typ, der zum Leidwesen der Nachbarschaft und zu unserer Freude seine Boxen ins Fenster stellte und die Wiese damit beschallte.
DEINE ERSTE PLATTE?
Entweder Blockbuster von den Sweet oder A Song Of Joy (Schäm!). Später war’s dann In The Summertime von Mungo Jerry. Meine erste selbstgekaufte LP war auf jeden Fall Razamanaz von Nazareth.
BIST DU IMMER SCHON ROLLING STONES FAN?
Die Stones waren natürlich immer schon ein Teil meines musikalischen Kosmos. Als ich mir meine erste E-Gitarre kaufte in der Musikabteilung im Oberpollinger, spielte der Verkäufer darauf das Intro von Angie, was mich schwer beeindruckte und ich konnte einfach nicht verstehen, dass dieser Typ als Verkäufer im Oberpollinger arbeiten musste!
WIE GUT KANNST DU DICH ALS GITARRIST MIT DER ROLLE DES RONNIE IDENTIFIZIEREN?
Absolut zu 100 %. Da ich ja eine musikalisch multiple Persönlichkeit sein darf (so wie auch er sich ja schon mit dem Spiel von Brian Jones und Mick Taylor auseinander zu setzen hatte), ist das hochspannend und sehr abwechslungsreich! Auch wenn mich die Pentatonikpolizei in meinem Kopf ab und zu bremsen muss, nicht zu viel zu spielen…
ALEX

ALEX

Bass

Wie kamst Du zur Musik?
Nachdem mein Kumpel in der Schule Gitarre gespielt hat und bei ihm immer die heißesten Mädels waren dachte ich, wow ich mach auch Musik. Als dann in der Band schon 2 Gitarristen waren hieß es …. du spielst Bass … ich überlegte nicht lange und hab zugesagt … das war vor 32 Jahren. Seitdem war ich … und bin es immer noch mit großer Leidenschaft … Bassist. Und alle heißen Mädels hatten immer ne Freundin dabei…
Was war dein erster Lieblingssong?
Der war von Deep Purple … Highway Star … immer noch einer meiner Lieblingssongs
Deine erste Platte?
Die war von Queen: News Of The World
Bist Du immer schon Rolling Stones Fan?
Ehrlich gesagt bin ich erst recht spät zu den Stones gekommen. Mein Fokus lag anfangs mehr auf Fusion Musik, Blues und Funk. Die Stones habe ich nur so am Rande mitbekommen. Heute muss ich gestehen bin ich Feuer und Flamme, Stones Songs zu spielen. Es macht richtig Laune, nicht wegzudenkende Stücke aus der Musikgeschichte zu performen.
Wie gut kannst Du dich als Bassist mit der Rolle des Bill identifizieren?
Sehr gut!!! Als wir anfingen Stones zu covern war ich sehr überrascht, wie die Spielweise von Bill ist. Seine Basslines und Grooves mit dem Schlagzeug sind einfach phänomenal. Es ist ein wirklich eigenständiger Bassstil, den Bill Wyman spielt. Im Zusammenspiel mit den Drums von Charlie ergeben sich perfekt markante Grooves und Lines. Chapeau Bill!